Reif für die Insel
Unsere Roadtour nach London und Wales 2026
Dienstag 26.Mai 2026
Mittwoch 27.Mai 2026
Donnerstag 28.Mai 2026
Tower und Tower Bridge
Heute sehen wir uns den Tower mit den berühmten Juwelen an. mehr lesen
Freitag 29.Mai 2026
Londoner Transport
Nach einem klassischen britischen Frühstück besuchen wir das Londoner Transport-museum
Samstag 30.Mai 2026
Auf der Themse
Eine Bootstour führt uns nach Greenwich und wir fahren später mit dem Riesenrad
Montag 1.Juni 2026
Dienstag 2.Juni 2026
Mittwoch 3.Juni 2026
Donnerstag 4.Juni 2026
Freitag 5.Juni 2026
Im Gartenparadies
Wir sehen uns das Potcysyllte-Aquädukt noch mal von unten an und besuchen "Bodnant Garden" auf der Fahrt nach Conwy
Samstag 6.Juni 2026
Sonntag 7.Juni 2026
Great Orme
Mit der Straßenbahn erklimmen wir den Großen Orme. Zu Abend stellt sich überraschend Besuch ein.
Dienstag 9.Juni 2026
Autos & Meer
Nach einem Abstecher auf die Insel Anglesey fahren wir nach New Quay direkt ans Meer
Donnerstag 11.Juni 2026
Freitag 12.Juni 2026
Wir brechen ab
Wir verlassen Swansea und sehen uns noch ein bisschen auf der Halbinsel Gower um.
Samstag 13.Juni 2026
Sonntag 14.Juni 2026
Brecon Mountain Railway Eine Bahnfahrt fehlte noch auf unserer Liste der Dinge, die man in Wales tun muss.
Montag 15.Juni 2026
Dienstag 16.Juni 2026
Mittwoch 17.Juni 2026
Donnerstag 18.Juni 2026
Pfingstsonntag, 24.Mai 2026
Gegen 10 Uhr fahren wir zu Hause los. Es liegen etwa 5 Stunden Fahrt vor uns. Ziel ist heute der Campingplatz Papillon bei Kinrooi in Belgien. Der Wetterbericht sagt heißes Sommerwetter voraus.
Die Autobahnen sind heute unterschiedlich stark befahren aber der Verkehr rollt geschmeidig und störungsfrei.
In Werl legen wir die Mittagspause ein und gehen in die Kirche. Denn diese ist zu einem Restaurant umgebaut. Ich weiß auch nicht, was sich der Herrgott dabei gedacht hat. Aber lecker ist es.
Gegen 16 Uhr erreichen wir den Campingplatz. Wir haben reserviert und beziehen unseren Standplatz unmittelbar neben der Sandkiste.
Zum Pfingstwochenende hat sich das Platzmanagement ein umfangreiches Programm für die Urlauber ausgedacht. Heute Abend steppt der Campingbär auf der Terrasse des Restaurants. Es ist Musik-Bingo angesagt. Wegen der unüberwindlichen Sprachbarrieren können wir leider nicht teilnehmen.
Wir lassen den Tag ruhig mit einem kleinen Spaziergang über das Platzgelände ausklingen. Dabei begegnet uns eine Niederländerin, die uns ihre Familiengeschichte, die bis in die Kolonialzeit zurückreicht, auf Niederländisch erzählt. Ich vermute, es war eine spektakuläre Story.
Übrigens: Heute bekommt Volker 100 Punkte vom Urlaubskonto abgezogen. Er hat die Margarine zu Hause im Kühlschrank vergessen.
Pfingstmontag 25.Mai 2026
Die Bingo-Truppe hat gestern Abend noch gut durchgehalten. Gegen 22:30 Uhr war immer noch Stimmung. So war das eine kurze Nacht für uns.
Nach dem Frühstück machen wir uns auf den Weg nach Calais. Das sind gut 300 km. In der Nähe von Antwerpen wird es etwas zähflüssig. An der Fähre kommen wir natürlich trotzdem viel zu zeitig an. Die diversen Kontrollen lassen wir schnell über uns ergehen. Nach den „Verbotenen Lebensmittel“ hat uns niemand gefragt. Wir sehen uns noch ein wenig in dem „Konsumtempel“ im Hafen um. Dann geht es planmäßig an Bord. Im Autodeck geht es wie immer sehr eng zu. Die Beifahrertür ist durch das benachbarte Auto blockiert, was Uta Probleme beim Einsteigen bescheren wird.
An Bord fallen die vielen Schülergruppen auf die sicher auf Klassenfahrt oder zur Sprachreise unterwegs sind.
Das Essenabgebot an Bord bedient schon einmal die gängigen Klischees bezüglich der Englischen Küche.
Nach der Ankunft in Dover erfolgt natürlich der Straßenseitenwechsel. Bis zum Campingplatz Coxhill (15 km) kann ich mich schon mal daran gewöhnen.
Der Campingplatz ist sehr schön auf einer großen Wiese gelegen. Der Chef selbst wohnt gleich nebenan in einem Wohnmobil und hat schon ein paar Tipps für uns. Wir machen noch einen kleinen Rundgang. Leider nervt die Straße in der Nähe über Nacht ein wenig. Ansonsten ist der Platz sehr empfehlenswert.
Dienstag, 26.Mai 2026
Um es gleich vorweg zu nehmen: Uns eilt ja der Ruf voraus, dass wir durch unsere schiere Anwesenheit an einem Urlaubsort, Einfluss auf das Wetter nehmen könnten. Wer erinnert sich nicht beispielsweise an den heftigen Regenfälle in der Atacamawüste. Auch in diesem Jahr scheint uns das wieder zu gelingen. Nun macht sich eine große Hitzewelle im Mai über den Britischen Inseln breit.
Bevor wir uns auf die Fahrt nach London machen, wollen wir uns heute die Kreidefelsen von Dover etwas genauer ansehen. Am Parkplatz vor Ort scheitern wir fast beim Bezahlen der Parkgebühr. Dabei ist die Lösung ganz einfach und gar nicht mal digital.
Dann können wir auf unsere kurze Tour zum Leuchtturm aufbrechen. Bei 30° C schwitzen wir mächtig. Die Sonne brennt erbarmungslos und ein schattiges Plätzchen gibt es nicht. Dafür gibt es aber im ehemaligen Leuchtturmgebäude einen niedlichen „tea-room“. Wir genießen die traditionelle britische Teemahlzeit und machen uns dann auf den Rückweg zum Auto.
Über verschiedene Autobahnen nähern wir uns London. „Melrose House“ ist dann schnell gefunden und einen Parkplatz gibt es auch in einer Seitenstraße. Das Haus ist hübsch britisch. Hier richten wir uns für die nächsten Tage ein. Wir besichtigen noch kurz die öffentlichen Verkehrsmittel. Abendessen gibt es nach einem Einkauf im Supermarkt.
Mittwoch, 27. Mai 2026
Nach dem Frühstück geht’s mit einer Regionalbahn von „New Beckenham“ nach „London Bridge“. Nach einem kurzen Fußweg finden wir die Stelle, an der unser Bus für die Stadtrundfahrt abfährt. Ca. 2,5 Stunden lassen wir uns die Sehenswürdigkeiten der Stadt durch das Busfenster näher bringen. Schöner wäre es natürlich auf dem oberen Freideck. Das haben wir aber wegen der Temperaturen und der gleißenden Sonne abgewählt.
Anschließend steht die Besichtigung von Westminster Abbey auf dem Programm, der Krönungsort vieler Könige und auch einiger Königinnen. Ein sehr imposanter Bau. Ein Audioguide führt uns durch das Gebäude und erklärt uns alles, sogar auf Deutsch.
Nach dem Kirchbesuch geht’s in den Pub. Wir lassen uns einen Klassiker – Fish and Chips -schmecken
Auf dem Rückweg probieren wir mal die U-Bahn aus.
Donnerstag, 28. Mai 2026
Auch heute ist wieder ein heißer Tag. Was liegt da näher, als in ein schönes Museum zu gehen. Zuerst steht der Tower von London auf dem Programm. Mit einer gerade noch so vertretbaren Wartezeit können wir unsere Audioguides in Empfang nehmen und unseren Rundgang beginnen. Die Raben, die hier für das Wohlergehen des Königshauses zuständig sind, begrüßen uns. Mit einer großen Menschenmenge wälzen wir uns durch die Ausstellungen. Besonders groß ist der Andrang vor der Halle mit den Kronjuwelen. Auch auf die Gefahr hin, für einen Verschwörungstheoretiker gehalten zu werden, bin ich der Meinung, dass es sich hier unmöglich um die echten Klunkern handeln kann.
Wir streifen noch eine Weile durch das weiträumige Areal und begegnen auch den Beefeatern (Wächter im Tower).
Dann verlassen wir den Historischen Platz und machen uns auf den Weg zur Tower Bridge. Nach der Taschenkontrolle dürfen wir uns das Bauwerk ansehen, Auf den Fußgängerüberführungen ganz oben sind inzwischen Glasböden eingebaut worden was die Überquerung etwas abenteuerlich macht. Anschließend sehen wir uns noch das Maschinenhaus an. Der Antrieb der Klappbrücke erfolgte bis 1974 mit Dampfmaschinen.
Dann machen wir uns auf den Heimweg, Die Hitze hat uns doch ganz schön geschafft.
Freitag, 29. Mai 2026
Heute ist deutlich angenehmeres Wetter als gestern, maximal 25°C und teilweise bedeckter Himmel. So macht ein Stadtbummel wirklich Spaß. Heute wollen wir durch die Bezirke Soho, China Town und Covent Garden schlendern. Es sind viele Londoner und Touristen unterwegs, Die Atmosphäre ist freundlich und entspannt.
Zuerst starten wir Bill´s Cafe einen Besuch ab und genießen dort ein typisches englisches Breakfast. Für Mitteleuropäer doch etwas gewöhnungsbedürftig, aber durchaus eine interessante Erfahrung. Wir schlendern durch Soho, queren China Town und bummeln durch Covent Garden Market. Das ist eine schick sanierte Markthalle mit Geschäften, Kunst und Cafés. Auf der südlich angehauchten Piazza mühen sich Straßenkünstler um zahlreiches Publikum.
Ein Besuch des Londoner Transportmuseum muss sein. Dort wird sehr anschaulich die Geschichte des öffentlichen Verkehrs von London gezeigt.
Wir bummeln weiter über den Soho Square, der Oxford Street zum Piccadilly Square, von wo wir wenige Stationen mit der U-Bahn fahren.
Wir besuchen noch das Florence Nightingale Museum. Dieses kleine Museum schildert anschaulich die Lebensstationen dieser berühmten Krankenschwester für eine moderne Krankenpflege.
Von Waterloo East fahren wir in unsere Unterkunft.
Der Verkehr ist wie überall im inneren London chaotisch und es geht nicht wirklich voran. Radfahrer quetschen sich durch die wartenden Autos durch. Lebensgefährlich!
Ein sehr erlebnisreicher Tag!
Samstag, 30.Mai 2026
Von Westminster aus starten wir am Vormittag unsere Bootstour nach Greenwich. Es geht vorbei an zahlreichen Sehenswürdigkeiten der Stadt wie dem Elizabeth Tower (fälschlich oft als Big Ben bezeichnet), der Tower Bridge, dem London Eye sowie vielen modernen neuen Gebäuden. In Greenwich angekommen, sehen wir uns das Museumsschiff „Cutty Shark“an. Das war damals ziemlich schnell unterwegs und hat zum Beispiel Tee aus Asien nach England gebracht. Wir entdecken auch das Kielschwein. Dann schleichen wir über den Greenwich Market und im Pub gibt’s ein kleines Mittag. Ich suche mir Hummus aus. Man sieht, der Einfluss dieser hippen Großstadt geht auch an mir nicht spurlos vorüber.
Frisch gestärkt quälen wir uns auf Berg, auf dem das bekannte Observatorium von Greenwich liegt. Diszipliniert stellen wir uns an, um auch von uns Bilder auf dem „Strich“ zu machen. Das muss natürlich sein. So einen Nullmeridian sieht man ja nicht alle Tage. Wir schlendern noch ein wenig durch die Ausstellungen, für die man sich eigentlich viel mehr Zeit nehmen müsste und dann müssen wir auch schon wieder zurück zum Schiffsanleger, denn wir haben heute noch einen wichtigen Termin in der City.
Das Schiff bummelt dann ganz schön und lässt auch noch eine Haltestelle (unsere) aus. Wir schaffen es aber trotzdem pünktlich zum Londen Eye. 20 Personen fasst solch eine Kapsel, mit der man dann ca. 30 Minuten über London schwebt. Die Fahrt ist angenehm auch weil die Kapsel klimatisiert ist.
Auf dem Heimweg machen wir dann heute Abend noch einen kleinen Umweg über eine Sizilianische Pizzeria.
Sonntag, 31.Mai 2026
Victoria Station-Wachablösung vor dem Buckingham Palace-St.James´s Park-Westminster Station
Da wir die letzten Jahre nicht in London waren, wollten wir uns die königliche Wachablösung vor den Buckingham Palace einmal wieder anschauen. Es war gar nicht so einfach die genaue Zeit herauszubekommen 10.00 oder 11.00 Uhr. Auf verschiedenen Internetseiten gab es dazu unterschiedliche Angaben. Wir waren aber pünktlich kurz vor 10.00 Uhr am Ort des Geschehens und konnten die traditionelle Wachablösung verfolgen.
Um 10.00 Uhr treffen alte und neue Wache aufeinander. Es werden symbolisch die Schlüssel übergeben und die Truppenteile inspiziert. Begleitet wird diese Zeremonie traditionsgemäß von einer Militärkapelle.
Was für ein Spektakel und irgendwie aus der Zeit gefallen.
Nach Beendigung der Zeremonie schlendern wir durch den St.James´s Garden, der ebenfalls sehr gut besucht ist.
Witzig: Kurz vor der Westminster Station waren in kurzen Abständen die typisch roten Telefonzellen aufgebaut. Davor standen lange Menschenschlangen, um ein begehrtes Fotos zu machen. Besonders begehrt waren die Zellen, wo Big Ben im Hintergrund steht. Ich habe kein Foto gemacht!
Heute trennen sich unsere Wege, da ich mir unbedingt den weltbekannten botanischen Garten Kew Gardens anschauen möchte.
Volker macht einen Abstecher über die Lombard-Brücke vorbei an der Nationalen Covid-Gedenk-Mauer zurück zum "Big Ben". Für Churchills War Room hatte ich mir gestern schon eine Eintrittskarte gebucht. In der Ausstellung, in der es um die Aktivitäten das Kriegskabinetts im Bunker während des 2. Weltkriegs geht, schaue ich mich ca. 2 Stunden um. Es gibt „leide“ Schreibmaschinen, verschlüsselte Funkverbindungen über den Atlantik und eine Menge bunter Telefone zu bestaunen.
Am Abend treffen wir uns wieder in unserer Unterkunft.
Montag, 1.Juni 2026
Heute verlassen wir London und ein besonderes Highlight steht auf dem Programm. Wir besuchen die Studios, in denen große Teile der Harry-Potter-Filme gedreht wurden. Ich muss zugeben, dass ich ein wenig skeptisch war. Aber tatsächlich war es ein spannendes Erlebnis, durch die zahlreichen Kulissen zu streifen und viele Dinge doch wieder zu erkennen. Es machte sofort Lust darauf, sich die Filme mal wieder anzusehen.
Vor dem Besuch der Warner Bros. Studios haben wir im nahen Hotel eingecheckt und uns in hotelnähe noch ein Mittagessen geleistet um uns so gut gestärkt ca. drei Stunden auf Harry Potters Spuren zu begeben
Dienstag, 2. Juni 2026
Die Nacht im Hotel in Apsley war nicht besonders erholsam. Im Zimmer war es viel zu warm. Die Klimaanlage kühlte nicht und das Fenster ließ sich nur einen winzigen Spalt aufmachen. Sei’s drum. Wir brechen bald nach Bletchley Park auf. Ein Landsitz in der Grafschaft Buckinghamshire, in dem während des Zweiten Weltkriegs erfolgreich an der Entzifferung von verschlüsselten Nachrichten (Enigma) des deutschen Militärs gearbeitet wurde. In zahlrechen „Huts“ (Hütten) werden unterschiedliche Aspekte beleuchtet. Leider sind wenige Originalstelle zu sehen. Auch von der „Bombe“, der hier genutzte elektromechanische Computer, ist nur eine sehr vereinfachte Nachbildung zu sehen. Trotzdem eine sehenswerte Ausstellung.
Heute regnet es ab und zu. Auf der Weiterfahrt, dann auch kurzzeitig ziemlich heftig. Als wir den Campingplatz in Cathorpe erreichen, können wir aber unsere Campingmöbel zum Abendbrot wieder draußen aufbauen. Die riesige Wiese müssen wir uns nur mit einem Wohnmobil, zwei Wohnwagen und drei kleinen Zelten teilen.
Mittwoch, 3. Juni 2026
Nach dem Frühstück, bevor wir abfahren, statten wir dem nahen Hofladen noch einen Besuch ab. Wir packen ein paar leckere Dinge aus der heimischen Produktion ein. Dann fahren wir in Richtung Nordwesten, lassen Birmingham links liegen und erreichen bald Wales, Die Beschreibung der diversen Umleitungen und falschen Abbiegungen aus Kreisverkehren erspare ich euch mal.
In Llangollen kehren wir in einem Café ein. Dann suchen wir uns einen Campingplatz in der Nähe. In „Wern Isaf Campsite“ werden wir fündig. Wir klären nur schnell die Formalitäten und brechen dann zu Fuß noch einmal nach Llangollen auf. Die Hauptmahlzeit soll es heute beim Inder geben. Die Verständigung gestaltet sich schwierig. Habe ich doch schon in Deutschland Schwierigkeiten, die vielen Fremdwörter einer indischen Speisekarte zu deuten, kommt nun auch noch die Übersetzung aus dem/ ins Englische dazu. So spielen wir ein wenig Russisch Roulette. Und ich muss sagen, wir haben sehr gut gewählt. Ich weiß zwar nicht, was ich gegessen habe aber es war sehr lecker.
Zurück auf dem Campingplatz, wackelt der Wind mächtig am Auto, lässt aber im laufe des Abends etwas nach.
Donnerstag, 4. Juni 2026
Das Wetter ist heute wieder sehr wechselhaft, lässt aber ein Frühstück im Freien auf den Campingplatz zu. Dann laufen wir hinunter in die Stadt (Llangollen) und erstehen Fahrkarten für die Tour mit einem „NarrowBoat“ (schmales Boot). Die Fahrt dauert ca. 45 Minuten und das Besondere ist, dass das Boot von einem Pferd (Tobias) gezogen wird. Das ganze spielt sich auf einem Kanal ab, der letztlich auch das „Potcysyllte-Aquädukt“ überquert. Soweit zieht uns der Tobias aber nicht. Deshalb wandern wir die 4 ½ Meilen anschließend dort hin. Das Aquädukt überquert in einer Höhe von fast 40 Metern das Tal des Flusses Dee. Auf einem schmalen Weg kann man neben dem Kanal laufen. Wegen des Regens kehren wir aber nach der Hälfte der Strecke um und suchen eine Bushaltestelle für die Rückfahrt. Das klappt erstaunlich gut und in wenigen Minuten sind wir wieder zurück in Llangollen. Zur Stärkung gibt’s noch ein Eis im „Sweet Corner“. Dann laufen wir zurück zum Campingplatz. Dort wird der kurze Sonnenschein immer wieder von Regenschauern abgelöst. Für die nächste Etappe buchen wir uns wieder eine feste Unterkunft. Ach ja, das Aquädukt sehen wir uns morgen auch noch einmal von unten an, so ist jedenfalls der Plan.
Freitag, 5. Juni 2026
Heute frühstückt ein Rotkehlchen mit uns. Zum Dank kackt es dann auf unsere Campingmöbel. Aber es ja auch sooo süß.
Nach einer kurzen Autofahrt und einer kleinen Wanderung sehen wir uns das Potcysyllte-Aquädukt heute noch einmal von unten an. Leider verdeckt die Vegetation die Aussicht erheblich.
Nächstes Ziel ist „Bodnant Garden“, einer der spektakulärsten Gärten in Großbritannien (seiner Art). Uta geht das Herz auf und Volker vermisst einen Bratwurststand. Die zahlreiche Rhododendren sind zwar schon verblüht aber es gibt noch viele andere Blüten zu bestaunen, Insbesondre die Rosen duften herrlich. Anschließend ist es nicht mehr weit zu unserem gebuchten Bed & Breakfast. Unterwegs ereilt dann aber noch ein, wie der Brite sagt, „bad luck“.
Ein entgegenkommendes Fahrzeug beschädigt beim Vorbeifahren unseren rechten Außenspiegel. Und nein, der kontinentale Fahrer (ich) ist nicht zu weit rechts gefahren. Das Fahrzeug hinter uns hat es genauso erwischt, Der Unfallverursachen hält natürlich nicht an und verschwindet auf Nimmerwiedersehen.
Dafür haben wir mit unserer Unterkunft aber wieder Glück gehabt.
Das Abendessen gibt’s landestypisch Im „Erskine Arms“ einer rustikalen Lokation im Zentrum von Conwy.
Samstag, 6. Juni 2026
In Glan Heulog Guest House haben wir gut geschlafen, auch das Frühstück ist prima. Diverse Teile kann man sich am Vorabend bestellen. Wir könnten uns hier also wieder ein deftiges, originales und britisches Frühstück bestellen. Das tun wir aber nicht. Ein Ei reicht. Wir sind ja mehr die „Süßen Typen“.
Vom Gasthaus bis zum Stadtzentrum läuft man nur 10 Minuten, Wir sehen uns als Erstes das Conwy Castle an. Die große Ruine mit sechs Türmen wird von zahlreichen Wildvögeln (Tauben, Dohlen, Möwen) bewohnt. Das macht den Rundgang ein wenig „gewöhnungsbedürftig“. Derzeit haben viele der Vögel auch Küken oder brüten noch.
Die Innenstad von Conwy ist, wie Mühlhausen, fast vollständig von einer Stadtmauer umgeben. Da klettern wir natürlich auch noch hoch und versuchen die Stadt zu umrunden. Leider wird in einigen Bereichen gebaut, sodass uns die Umrundung nicht vollständig gelingt.
Unseren freundlichen Vermieter hatte ich gestern nach etwas Klebeband gefragt, um den defekten Spiegel provisorisch reparieren zu können. Und -schwuppdiwupp – als wir von der Stadtbesichtigung zurück kommen, ist die behelfsmäßige Reparatur schon erfolgt. Das wird hoffentlich bis zu Hause halten. Ist das nicht nett?
Sonntag, 7. Juni 2026
Heute verlassen wir das nette B&B in Conwy. Wir haben uns hier sehr wohl gefühlt.
Der Weg führt uns zunächst nach Llandudno. Hier gibt es eine historische Standseilbahn, mit der man auf den Great Orme fahren kann. Der Waggon ist fensterlos und mit zunehmender Höhe wird der Wind immer spürbarer und unangenehmer. Auf dem Gipfel finden wir einen Geocache und werden fast weggepustet. Hier oben sieht es fast schon ein wenig alpin aus, Das ist umso verwunderlicher, als das der Gipfel mit 207 m nur geringfügig höher als die Stadt Erfurt liegt. Nach der Rückfahrt sehen wir uns noch an der Strandpromenade und im Stadtzentrum um.
Dann fahren wir nach Llanrug auf Llys Derwens Caravan and Campsite. Ein schöner Platz mit allem was man für zwei Übernachtungen braucht.
Es gelingt uns dann leider nicht noch etwas zu Essen zu bekommen. Es scheint irgendwie nicht die rechte Tageszeit zu sein. So gibt es dann auf dem Campingplatz ein frühes Abendbrot zu dem sich dann überraschend ein felliger Besucher einstellt, der es sich auf unseren Campingmöbeln bequem macht.
Montag, 8. Juni 2026
Heute hat Uta wieder eine besonders schöne Wanderung aus ihrem Smartphone gezaubert: Nach wenigen Autominuten erreichen wir einen Parkplatz und können von dort aufbrechen. Die Tour führt uns durch eine herrliche Berglandschaft um den See „Llyn Idwal“. Bizarre Felsen, kleine und größere Wasserfälle, Ziegen und Schafe kreuzen unseren Weg und das Wetter spielt auch (noch) mit.
In der Hoffnung noch eine Kleinigkeit zu Essen zu bekommen, fahren wir nach Bangor. Die Stadt macht einen etwas trostlosen Eindruck aber einen Kaffee und etwas Kuchen bekommen wir trotzdem.
Dienstag, 9.Juni 2026
Nachdem wir uns gebührend bei der Katze und ihrem Besitzer auf dem Campingplatz „Llys Derwen Caravan and Campsite“ in Caernarfon verabschiedet haben, machen wir einen kleinen Abstecher auf die Insel Anglesey. Dort sehen wir uns das Transportmuseum in Newborough an. Es gibt eine riesige Menge an Oldtimern aus verschiedenen Bereichen zu sehen. (Motorräder, PKW, Traktoren, Militärfahrzeuge und auch einen ganz tollen Bus).
Die Mittagsrast machen wir heute in einem großen Gartenmarkt mit einer ebenso großen Gastronomie. Es gibt endlich mal "baked potato".
Inzwischen haben wir festgestellt, dass der Urlaub nicht ewig dauert und wir immer noch in Nordwales sind. Wir müssen also mal Kilometer in Richtung Süden schaffen. So fahren wir heute weiter nach New Quay Penrhyn Farm. Das ist ein Platz mit nur wenigen Stellplätzen und direkter Sicht auf das Meer. Die Stellplätze sind sehr offen und der Wind bläst mächtig, lässt aber im Laufe des Abends nach. Nachdem wir uns eingerichtet haben statten wir dem nahegelegenen Pub einen Besuch ab. Das Essen ist lecker und das regionale Bier vom Fass schmeckt auch. Im Pub herrscht eine „Wohnzimmeratmosphäre“ und man hält uns für Niederländer. Da muss ich wohl unbedingt noch an meinem Akzent arbeiten. Man verabschiedet uns dann auf deutsch (Auf Wiedersehen).
Mittwoch, 10. Juni 2026
Obwohl das Meer nicht besonders ruhig ist, wollen wir uns heute die Küste mal vom Boot aus ansehen. In New Quay gibt es mehrere Tourenanbieter, Wir wählen den mit dem größten Boot. Die eigentlich angekündigten Delfine sehen wir nicht. Dafür aber Quallen, Trottellummen, Kormorane und natürlich Möwen. Die Fahrt dauert ca. 1,5 Stunden und ist auch ohne Delfine schön.
Wir machen uns auf den Weg nach Südwales und haben aufgrund der angekündigten Wetterlage zwei Übernachtungen in einem B&B in Swansea, der zweitgrößten Stadt in Wales, gebucht.
Auf dem Weg dorthin, machen wir kurz in Llandysul halt und sehen uns das Nationale Wollmuseum an. Dort gibt es in einem Café einen Mittagsimbiss.
Das Zimmer in Swansea versetzt uns ein wenig nach Frankreich und unseren Campingtisch müssen wir auch wieder mit hoch nehmen.
So, nur erwarten wir morgen den großen Regen. Aber dann soll es wieder schön werden.
Donnerstag, 11. Juni 2026
Wie vorausgesagt beginnt der Tag schon mit Regen. Wohlweißlich hatten wir uns ja eine feste Unterkunft in Swansea gesucht. Die Unterkunft ist total „kontaktlos“. Das heißt, man sieht hier keinen Menschen. Das Frühstück gibt’s aus dem Kühlschrank im Zimmer und nach dem Essen ist der Mülleimer voller Verpackungsmüll. Nun ja.
Wir laufen im Regen zur großen Markthalle im Zentrum der Stadt und besuchen dann das „National Waterfront Museum“. Es geht um die Errungenschaften der regionalen Industrie, insbesondre der Montanindustrie aber auch um die natürlichen Gegebenheiten und das Leben der Menschen hier.
Zum Mittagessen suchen wir wieder die Markthalle auf.
Den Nachmittag verbummeln wir in der Unterkunft in der Hoffnung dass sich das Wetter bessert und der Regen nachlässt. Das tut er dann auch.
Am Abend genießen wir Lamm im Restaurant um die Ecke.
Freitag, 12. Juni 2026
Heute verlassen wir die, aus meiner Sicht etwas heruntergekommene Stadt Swansea. Von hier ist es nur einem Katzensprung zur Halbinsel Gower. Im Nordwesten der Halbinsel wollen wir eine kleine Wanderung unternehmen. Leider zeigt das Wetter nicht die vorausgesagten Verbesserungen. Immer wieder regnet es, wenn auch nur wenig. Dennoch brechen wir von Parkplatz in Llanmadoc auf. Es geht in Richtung Meer, das wegen des Windes heute ziemlich aufgewühlt ist. Den Rückweg versperren und dann immer wieder Schilder, die den Durchgang untersagen. So wird der Bogen den wir laufen müssen immer größer. Letztlich glauben wir einen Weg gefunden zu haben. Das erweist sich jedoch als Trugschluss. Der Weg wird immer schmaler, zugewachsener und morastiger. Wir müssen abbrechen und umkehren. Der dadurch erforderliche Umweg wird nun noch länger. So gehe ich (Volker) allein vor um das Auto vom Parkplatz zu holen. Nach ca. 1,5 Stunden erreiche ich den Parkplatz, kurz vor Ablauf der bezahlten Parkzeit und kann Uta abholen. Sie hat inzwischen einen Campingplatz für die Nacht ausgesucht. Und das ist wieder ein Glücksgriff. Auf „Nicholaston Farm Caravan & Camp“ kommt am Abend noch die mobile Pizzabäckerei vorbei, Da mit ist das Abendbrot gesichert. Der Platz ist terrassenförmig angelegt und wir haben vom Stellplatz sogar ein wenig Meerblick.
Für morgen ist dann wieder Sonnenschein angesagt. Ach wäre das mal wieder schön.
Samstag, 13.Juni 2026
Der heutige Tag verspricht endlich wieder schönes Wetter und so wagen wir, bevor wir „Nicholaston Farm Caravan & Camp“ verlassen noch eine Wanderung zum Strand und zur „Three Cliffs Bay“. Das besondere daran ist, dass wir auf Grund der Ebbe quasi auf dem Meeresgrund spazieren. Auf dem Sandboden lässt sich vortrefflich laufen. Es geht über Dünen und zum Schluss auch noch über den bekannten „Wales Coast Path“ der allerdings sehr schlecht ausgeschildert ist. Nichtsdestotrotz ist die Landschaft grandios.
Anschließend machen wir uns auf den Weg zu unserem nächsten Campingplatz. Unterwegs gibt’s noch Mittagessen in einen schönen Lokal mit Außengastronomie. Volker isst „Faggots“(Dafür gibt es kein deutsches Wort). Wer es nicht kennt, nun, das ist auch nicht schlimm.
Wir fahren dann zum „Grawen Caravan &Camping Park“ wo später auch Jessy und Markus mit ihrer Fellnase eintreffen. Wir werden zum Nudelessen eingeladen, können den Abend leider nicht so richtig genießen , da uns zahlreiche Fluginsekten quälen. Der Campingplatz an sich, erhält den ersten Platz auf unserer Negativliste aller Unterkünfte.
Trotzdem war es schön, die beiden hier zu treffen und wir hoffen, dass sie noch einen schönen Urlaub in Wales verbringen, Markus noch zahlreiche Fußballtrikots einsammeln kann und mächtig Spaß am Campingleben gefunden hat.
Sonntag, 14. Juni 2026
Nach dem gemeinsamen Frühstück mit Markus und Jessy trennen sich unsere Wege wieder. Die beiden wollen heute den Pen y Fan erklimmen. Wir fahren nach Pant zur Station der Brecon Mountain Railway. Dort geht es mit einer top restaurierten Dampflok durch die walisische Landschaft, vorbei am Potsticill-Stausee nach Torpantau und wieder zurück. Bei jedem Halt wird die Lok liebevoll geputzt und geschmiert.
Inzwischen haben wir uns auch einen Campingplatz in der Nähe von Cardiff für die nächsten zwei Nächte herausgesucht. Auf der Fahrt dorthin, werden, wie so oft, die Straßen immer enger und die Hecken immer höher. Dem Gegenverkehr ist nur mit Mühe auszuweichen. Ein größeres Wohnmobil verstopft dann den Weg völlig. Durch die nachfolgenden Fahrzeuge in beiden Fahrtrichtungen scheint die Lage zunächst aussichtslos. Die Spiegel werden angeklappt und mit viel Schwitzen geling das Vorbeifahren. Puh!
Bei unserer Ankunft in „Vishwell Farm & Caravan Site“ stellen wir fest, eine gute Wahl getroffen zu haben. Der Campingplatz erfüllt alle unserer hohen Ansprüche.
Zu Fuß können wir einen großen Gartenmarkt in der Nähe erreichen und einen leckeren Kuchen und ein Tässchen Kaffee einnehmen. Wir hatten ja gelernt, in Gartenmärkten gibt’s hier immer was zu Essen.
Montag, 15. Juni 2026
Für den heutige Tag steht der Besuch eines großen Freiluftmuseums an. In St. Fagans gibt es das „National Museum of History“. Hier sind, wie in derartigen Museen üblich, Gebäude aus ganz Wales und den verschiedensten Epochen zusammengetragen. Besonders interessant finde ich die alten Geschäfte und ein weiteres Exponat. Sicher könnt ihr beim Betrachten der Bilder erraten, welches ich meine. In einem der Läden bettelt mich Uta an, ihr eine Tüte Fudge zu kaufen. Das mache ich natürlich. Das Café im Museum hat leider geschlossen weil das Gebäude ein neues Dach bekommt.
Dann soll heute noch einmal ein Pub-Besuch stattfinden. Immerhin haben wir ja den ganzen Tag noch „Nichts Richtiges“ gegessen. Mal sehen, ob wir da was passendes im Ort finden.
Nachtrag: Im Pub gabs heute nochmal klassisch britisch
Dienstag, 16.Juni 2026
Heute verlassen wir nicht nur den wunderschöner Campingplatz „Vishwell Farm & Caravan Site“, sondern auch Wales denn unser Urlaub neigt sich bedrohlich seinem Ende zu. Ab heute sind wir quasi auf der Heimfahrt.
In Bath legen wir noch einen Zwischenstopp ein und besuchen die bekannten Römischen Bäder. Die Anlage ist der touristische Höhepunkt der Stadt. Die Ausstellung ist sehr gut gemacht und Dank eines Audioguides, den es auch auf Deutsch gibt, können wir uns entspannt durch die Räume der Therme führen lassen. Nach soviel Kultur lassen wir uns die Tapas in einem spanischen Restaurant schmecken.
Dann geht es weiter durch Südengland. Leider ist die Campingplatzdiche in der Region nicht sehr groß und so ist es später Nachmittag und noch kein Nachtlager in Sicht. Ein Platz den wir ansteuern hat leider geschlossen. Beim Nächten (Henfold Lakes) ist die Rezeption schon zu, wir bekommen aber noch einen Stellplatz. Die Ausstattung und die Sauberkeit lässt allerdings sehr zu Wünschen übrig. Unmengen an Kanadagänsen besiedeln den Platz und entsprechend vollgekackt ist alles. Wegen Alternativlosigkeit müssen wir trotzdem bleiben.
Mittwoch, 17. Juni 2026
Wir haben die Nacht gut geschlafen. Auch der erwartete Fluglärm ist ausgeblieben. Allerdings wollen wir nicht auf der Gänse-Kack-Wiese frühstücken und brechen ohne Essen auf. In der Nähe von Coxhill (Da haben wir die erste Nacht in GB übernachtet) besuchen wir noch den niedlichen „Frys’Farm Shop. Dann steuern wir Colonel’s Café für ein spätes Frühstück an. Dieses gehört zu einem Komplex des East Kent Railway Trust wo sich die Herren rührend um die Erhaltung historischer Eisenbahntechnik kümmern. Uta gönnt sich noch einmal ein „Britisches Frühstück. Volker bevorzugt die Variante mit „Jam“.
Dann fahren wir nach Dover zum Fährhafen. Die nette Mitarbeiterin bemerkt beim Check in, das wir „a little bit“ zu zeitig da sind und bucht uns auf eine Fähre früher. Die Fähre ist heute bedeutend leerer als auf der Hinreise.
Nach der Ankunft kann endlich wieder auf der „richtigen Straßenseite“ gefahren werden. Den Campingplatz „Les Epinettes“ hatten wir vorgebucht und wir erhalten ein schönes Plätzchen.
Donnerstag, 18.Juni 2026
Heute wird noch einmal ein straffer „Fahrtag“. Rund 500 km, vorbei an Dunkerque, Brügge, Gent, Brüssel, Bonn und Koblenz liegen vor uns. Wir steuern dann die Ferieninsel Winnigen, direkt auf einer Insel in der Mosel liegend, an. Es ist ein großer Campingplatz mit reichlich Infrastruktur (außer W-Lan). Sogar einen Biergarten gibt es. So ist das Abendessen gesichert. Uta testetet den sehr regionalen Wein.
Auf der Mosel herrscht bis zum Abend noch reger Schiffsverkehr. Und wir können das gut beurteilen, denn wir stehen in der ersten Reihe.
Damit möchte ich die Berichterstattung unserer Reise nach London und Wales beenden. Ich hoffe ihr hattet ein wenig Spaß beim Lesen und eventuell konnten wir dem Einen oder Anderen Lust auf eine Reise in diese Region machen.
Morgen fahren wir nach Eltville zu meinem Seminargruppentreffen.
Aber das ist eine ganz andere Geschichte.
Fazit:
Um uns nicht zu verzetteln, hatten wir unser Reiseziel bewusst auf London und Wales beschränkt. Natürlich gibt es auch noch andere Regionen die mindestens ebenso sehenswert sind.
Wer nach Großbritannien fährt sollte sich darüber bewusst sein, das dort vieles anders ist. Nicht nur Maße und Gewichte. Auch der Straßenverkehr, die Straßen an sich, die Währung, die Gepflogenheiten in einem Pub, die Ladenöffnungszeiten und vieles Andere mehr. Aber es sind ja gerade diese Verschiedenheiten, die solch eine Reise ausmachen.
Letztlich sind wir mit all diesen „Besonderheiten“ gut zurecht gekommen.
Unsere Unterkünfte haben uns, bis auf wenige Ausnahmen, sehr gut gefallen. Besonders schön fanden wir die Farm-Campingplätze. Die Preise bewegten sich im Rahmen dessen, was man auch aus Deutschland kennt. Für Lebensmittel haben wir allerdings mehr als zu Hause ausgeben müssen. Die Preise in Restaurants entsprachen denen bei uns. Eintritte in Museen sind, wenn sie nicht kostenlos (weil staatlich) sind, u,U sehr viel teurer.
Wenn es um die Sprache geht hat mich Uta meistens vorgeschickt aber ich bin mit meinen rudimentären Kenntnissen ganz gut klar gekommen. Auch erste „Smalltalk-Versuche“ konnte ich erfolgreich absolvieren.
Der „Friendly User Test“ unseres kleinen Wohnmobils kann als erfolgreich eingestuft werden. Die Einrichtung ist zweckmäßig wenn es auch noch die eine oder andere Verbesserungsmöglichkeit gibt.
Vielen Dank für euer Interesse und eure virtuelle Teilnahme.
Und zum Schluss noch ein ganz großes Dankeschön an Uta, die meine wahnwitzige Idee, drei Wochen in unserem Auto zu wohnen mitgemacht hat.
